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Herzlich Willkommen auf meiner Homepage.

 
Ich freue mich, wenn sie anklicken und blättern - und speziell auch dann, wenn ich ein feedback per mail an ruthenbeck.k@bluewin.ch erhalte.

 

 ... einen guten Rutsch

in den 1. Januar 2019 - und für alle kommenden Tage wünsche ich euch einen gedeckten Tisch, gefüllt mit euren Wünschen. Lasst es uns gut gehen und lasst uns etwas dafür tun - täglich, auch wenn es manchmal schwer fällt, aber umso besser mundet dann das servierte Tagesmenue. Decken wir unseren Tisch, aber bitte den Wein nicht vergessen.

 

...in wenigen Tagen wird schon der erste festliche Tisch auf Athuruga gedeckt. Wir reisen wieder in unser Naturparadies, auf unsere Favoriteninsel Athuruga im Südatoll der Malediven. Traumhafte Strände, warmes Wasser, warme Luft, warmer Sand - meine Gelenke und mein neues Knie freuen sich schon. Eigentlich sollten diese Relaxtage als Therapieprogramm verschrieben werden. Aber wir geniessen es auch ohne Krankenschein. ...es ist immer wieder schön von der freundlichen Inselcrew begrüsst zu werden. Und inzwischen kenne ich auch die verschiedensten Weinsorten und unser Tischservicefreund kennt inzwischen meine Favoriten. Wir freuen uns.

 

...mein linker Fuss ist schon da...

 

Mit der Jungfrau-Zeitung Interlaken wurde ein neues Kolumnengefäss gestartet. Unter dem Obertitel: 60 Jahre Unterschied schreibt eine 15-jährige Schülerin und ich zum gleichen, von der Redaktion vorgegeben, Thema unsere Sicht der Dinge. Das erste Thema war der Smartphone - Konsum. Der Einführungsartikel des Chefredaktors Yves Brechbühler sowie unsere Startkolumnen erschienen am 18.11.18 digital und am 20.11.18 in der Printausgabe.

Das Ortiginalfile ist mit diesem Link abruf- und lesbar.

 

sites/96/964c4b59ad1e5c5dfc2dc37ea8d25203/attachments/File/jpg_291118_pdf_jz.pdf

 

...ja, so sah die Startseite aus.

 

 

Die ersten Reaktionen an die Redaktion und an mich sind mehr als erfreulich.

Es folgten die nachstehenden Themen

- 02.12.18 online und im Print am 04.12.18: Höflichkeit im öffentlichen Verkehr

- 16.12.18 online und im Print am 18.12.18: Manche haben schon ein Geschenk    mit den Geschenken

und am

- 30.12.18 online: Vorsätze Freude oder Frust

 

 

Alle Kolumnen zusammen mit Darleen Pfister (15 Jahre) sind auch in der Jungfrauzeitung (1. Google, 2. Jungfrauzeitung, 3. suche: ruthenbeck) nachlesbar.

oder auch auf dieser Seite unten: 

 

 Handy

Wenn ich früher aus dem Haus ging, war mein letzter Griff an die rechte Gesässtasche um sicher zu sein, dass ich mein Portemonnaie dabei hatte. Heute ist dieser Kontrollgriff immer noch aktuell, aber der zweite Griff, der geht zur rechten Hosentasche, denn in der sollte mein Handy sein. Geld, Kreditkarten und Ausweise waren und sind wichtig, aber welche Bedeutung hat eigentlich mein neues Handy? Ganz einfach, es gehört einfach dazu, zu mir, oder ging es auch ohne? Mein erstes Handy war, wie alle damals, nur ein Telefon. Ich war erreichbar und ich konnte alle erreichen - aber nur in dringenden Situationen, und die waren eher selten. Aber inzwischen ist das Handybaby gross geworden und kann heute Sachen, die ich mir vor Jahren kaum vorstellen konnte, Mit einander reden kann man immer noch, aber man kann auch mit Worten und Satzfragmenten simsen, oder man kann sich per Whatsapp zu zweit oder in Gruppen informieren und zu aktuellen Themen austauschen. Und mit den voll aufgerüsteten Geräten können sogar mails empfangen und gesendet werden. Ein Minibüro in der Hosentasche mit dem sogar auch photografiert oder gefilmt werden kann.. Zugegeben, auch ich nutze alle diese Möglichkeiten und finde diese technischen Errungenschaften nicht nur gut sondern auch eine echte Bereicherung in meinem Alltag. Auch meine Startseite zeigt zusätzlich eine Reihe von hilfreichen Apps. Bahntickets, Theaterkarten, Reservationen für ein feines Dinner am See und vieles mehr ist mit wenigen Klicks möglich. News wie auch ganze Bücher können runter geladen und gelesen werden. Und dass alle diese Möglichkeiten auch genutzt werden, kann man überall feststellen. Egal ob im Bus, Tram, Zug oder Auto, fast jeder, meistens alle, haben ihr kleines Spielzeug in der Hand und meistens mit den Stöpseln im Ohr versetzen sie sich in eine andere Welt. Ich habe das Gefühl, ohne diese kleinen Ablenkungsmaschinen fühlt man sich heute verloren, und einsam. Selbst auf der Strasse laufen viele, meistens allerdings die Jugend, mit dem Handy in der Hand oder am Ohr durch die Gegend. Geräusche der Umwelt, sei es eine bekannte entgegenkommende Stimme, Musik, Autohupen, aber auch das Zwitschern der Vögel wird nicht wahr genommen und wie im Trans läuft man durch sein Leben. Haben die Geräte bereits viele süchtig gemacht und sind sie zur Plage geworden, für die Umwelt, für den Besitzer. Darum ist für mich klar: nein, denn der Alkohol hat den Menschen auch nicht süchtig gemacht, sondern er selbst trinkt in eigener Verantwortung die für ihn richtige Alki-Menge. Das Smartphone/Handy ist nicht Schuld für die Töckelsucht und Plage, nein der Benutzer ist selber für seine Abhängigkeit oder Sucht verantwortlich. Alle neuen Techniken kommen mit einer enormen Geschwindigkeit auf den Markt und zu den Benutzern und meistens ohne klare Instruktionen für eine sinnvolle Anwendung.. Für den Umgang mit den kleinen Minibüros im Hosensack muss jeder Besitzer seine eigenen Regeln festlegen um nicht süchtig zu werden und sich nicht unbewusst zu plagen. Ich schaffe daran, und sie?

 Höflichkeit im ÖV 

Wann sollten jüngere für ältere Menschen aufstehen?

Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, muss für sein Ticket bezahlen - als Einzelfahrt oder Mehrfahrtenkarte. Spezielle Rabatte für Seniorinnen und ihre Partner sind mir nicht bekannt. Das heisst, wer bezahlt hat, hat auch einen Platz zu gut, einen Sitz- oder Stehplatz. Als ich letztens zur Stosszeit zwischen 18 und 19 Uhr mit dem Zug von Zürich nach Bern fuhr, war der Bär los. Alle Sitzplätze besetzt, selbst auf den Treppen zum oberen Stock sass man gedrängt und gestanden sind auch einige, unter anderem ich, im oberen Stock, angelehnt an ein Gestell für die Deponie grosser Gepäckstücke. Plötzlich sprach mich eine junge Dame an, die auf einem der Einzelsitze an der Treppe, mir gegenüber, sass. Höflich, nett und lachend fragte sie mich: Darf ich ihnen meinen Platz anbieten, im Alter steht man doch nicht mehr so gerne. Ich war verdutzt und muss verwundert und irgendwie überrascht die junge Dame angeschaut haben. Danke, aber es ist schon ok, es sind ja nur noch 50 Minuten. Sie stand dann aber doch auf, kam die zwei Schritte auf mich zu und wies mir, mehr als liebenswürdig ihren Platz an. Jetzt lachte und strahlte ich auch, denn sitzend fährt es sich schon angenehmer. Sie verabschiedete sich dann und sagte, dass sie jetzt mal durch den Zug läuft und vielleicht findet sich ja noch irgendwo ein freier Platz. Schade, denn ich wollte sie grade fragen, ob ich denn wirklich schon so alt aussehe. Zu spät, oder vielleicht auch nicht. Die freundliche Dame war, und das war nicht zu übersehen, noch sehr jung, und sie war auch sehr hübsch und attraktiv. Hätte mir das eigentlich nicht mehr auffallen dürfen? Aber sehr schnell gingen meine Gedanken mit mir spazieren. Etwas plaudern mit einigen vagen Flirtmomenten wäre doch ganz nett gewesen. Vielleicht aber nur für mich, darum fand dieser Oldyflirt ja auch nur in Gedanken statt. Daheim war dann mein erster Blick in den Spiegel: einverstanden, ich sehe schon nicht mehr wie ein junger Hirsch aus. Gedacht habe ich dabei, dass es eigentlich gut ist was mein Spiegel mir signalisierte. Vielleicht bewahrt mich mein altersgerechtes Aussehen vor irgendwelchen Altersdummheiten. Im Nachhinein war es eine gute Erfahrung, eine junge Dame stand auf und offerierte mir ihren Platz. Ein Zeichen von Höflichkeit oder Respekt vor dem Alter oder eventuell auch nur aus Mitleid weil ich etwas leidend an dem Gepäckgestell stand. Der Blick in den Knigge sagt heute noch, dass man den Damen den Vortritt beim Betreten eines Restaurants lässt, aber beim Einsteigen in den Zug oder Bus sollten den Älteren der Vortritt gelassen werden, und vielleicht auch den noch freien Sitzplatz. Aber diese Regeln sind nur das eine, für mich ist wichtiger: wer offen mit Herz, Gefühl, Respekt, Freundlichkeit und Verständnis für seine Mitmenschen durch dieses Leben wandert, der hat meine Hochachtung und verdient ein dankbares Lächeln. Das gilt für jede Generation, darum würde ich auch für jede aufstehen

 

 

Weihnachtsgeschenke bereits gekauft?

Wer hat schon kein Geschenk mit dem Schenken?

Eigentlich ist schenken etwas sehr schönes. Einmal für den Schenkenden selbst, weil er mit seinem Geschenk eine Freude machen will und auch der Beschenkte freut sich natürlich, wenn er das auspacken darf, was er sich gewünscht hat. Dieser Glücksfall ist aber vermutlich nicht der Normalfall, sondern eher eine Ausnahme. Wer weiss schon wirklich was sich der andere wünscht und darum werden oft Geschenk-Kompromisse getroffen, einmal des Geldes wegen oder weil eh alles umgetauscht wird. Und wenn man mit einem Geschenk-Kompromiss antritt und der Beschenkte mit sich und dem Schenkenden nicht ehrlich ist, wird nicht nur brav danke gesagt sondern auch noch leicht Freude vorgetäuscht. Dieses Verhalten kann man auch als feige Toleranz verstehen, die unter Freunden und in der Familie nicht vorkommen sollte. Aber eben, wer ist schon  ehrlich, wenn Geschenktes nicht gefällt. Wem aber wirklich nicht das passende Geschenk in den Sinn kommt, der muss nur die Papierberge im Briefkasten durchblättern. Stapelweise Prospekte mit Geschenkvorschlägen und auch in den bekannten Illustrierten und Magazinen findet man seitenweise Geschenke für jeden und jede Situation. Und auch der Fernseher füttert dich mit Ideen und jeder Sender hat die Werbefrequenzen vor Weihnachten erhöht. Bei all diesem Müll, mit dem ich Menschen glücklich machen soll,  wird es mir fast schlecht und die letzte Lust am Schenken muss im Ort mit den zwei Buchstaben mit viel Wasser runter gespült werden. Alle diese Gedanken treffen natürlich nicht für kleinere Kinder zu. Hier können nicht genug Plüschtiere, Bausteine, Puppen und Autos unterm Weihnachtsbaum liegen. Das Strahlen der Kinderaugen ist garantiert. Aber wenn die Kinder und Geschenke grösser werden, wird es schon heikler. Was ist die aktuelle CD der Hitparade oder welches Handy ist gerade in. Bei Tablett, PC oder Lautsprechersystemen wird es dann immer anspruchsvoller. Meistens ist dies die Zeit in der die Geschenke nicht mehr eingepackt werden müssen sondern einfach hingeblättert oder im Umschlag mit Namen drauf unter dem Weihnachtsbaum auf dem Boden liegen. Und irgendwann beschliesst man dann, wenn man älter geworden ist und nüchtern feststellt: Eigentlich habe ich ja alles, dass man sich nicht mehr gegenseitig beschenkt. Das gibt einem das gute Gefühl ohne Geschenkstress mal durch die Weihnachtsmärkte und dekorierten Shoppingcenter zu bummeln. Bei einigen, auch in meiner Familie, hat sich auch eine alte, aber wieder neu aktivierte Geschenkform eingeschlichen. Das Wichteln. Inzwischen gibt es auch schon eine Software mit der alle z.B. Familienmitglieder anonym ihren zu bewichtelnden Namen zugeteilt erhalten. Über das gleiche Programm können alle Mitwichtler ihre persönlichen Wünsche im Rahmen des beschlossenen Budgets angeben. Das hilft dem Wichtel natürlich und man kann nur hoffen, dass er den Wunsch beschaffen erfüllen kann. Na ja, das Schenken hat schon seine Tücken und jeder machte mit den persönlich erhaltenen Päckchen seine eigenen Erfahrungen. Eine für mich lustige Geschichte ist das Geheimnis eines grossen Kartons im Keller. In diesem Karton landen alle die Geschenke, die in den eh schon vollen Schränken und Vitrinen keinen Platz fanden und im Alltag auch keine Verwendung haben. Schon im zweiten Jahr haben wir den Karton wie folgt angeschrieben: Wandergeschenke. Das hat vorausgesetzt, dass jedes Teil mit einem Etikett versehen wird auf dem der Absender und das Datum vermerkt ist, denn irgendwann wandern die Geschenke zu einem neuen Empfänger. Es wäre aber peinlich, wenn das Geschenk ungewollt wieder an seinem Geschenk-Ursprungsort landet. Ja, für viele ist das Schenken schon ein Geschenk.

 

 

Welche Vorsätze nehme ich mir für das neue Jahr?

Vorsätze können gut sein, aber auch frustrieren

Am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien wurde ich als kleiner Schüler in der Pause gefragt ob ich mir auch etwas für das neue Jahr vorgenommen habe. Klar, war meine Antwort: meine Schuhe öfters putzen. Um mich herum lachten alle und fanden, dass sich die Schuhe dann wohl freuen würden. Meine Eltern auch, rief ich und lief weinend davon, weil ich realisierte, dass die Vorsätze für sich sein sollten. Seit dem, also seit einigen Jahren habe ich mit den guten Vorsätzen zum Jahresbeginn nichts mehr am Hut. Ich trinke zwar an Sylvester ein Glas auf mein Wohl und sage mir: go on und geniesse den Tag. Natürlich stosse ich auch mit allen anderen in der Runde an und wünsche ihnen das, was sie mir auch wünschen, und das ist in der Regel: Gesundheit, Glück, Erfolg und Bestand in der Liebe aber nie einen Sechser im Lotto. Frage: Was ist eigentlich das Besondere zwischen dem 31. Dezember und dem 1. Januar? Oder was ist anders zwischen dem 31. Mai und dem 1. Juni? Dazwischen liegt eine Nacht, eine Nacht mit oder ohne Träume. Gemäss unseren Kalendern fängt ein neues Jahr am 1. Januar an. Warum eigentlich? Für mich kann ein neues Jahr, sprich ein neues Leben an jedem Tag beginnen - und im Grunde tut es das ja auch. Keiner weiss doch was morgen sein wird. Ein Unfall, Ausbruch einer Krankheit, die Geburt des ersten Kindes oder ein Lottogewinn ändert dein Leben von einem Tag auf den anderen. Das heisst aber auch: Ich bin gefordert mit jedem neuen Tag auch neu umzugehen. Hierzu nützen mir Vorsätze, an Sylvester gefasst, gar nichts. Aber einigen scheinbar doch, denn viele Menschen nehmen sich vor, im neuen Jahr abzunehmen oder nicht mehr zu rauchen und weniger zu trinken. Auch ich bin seit Jahren einige Kilos zu schwer, rauche zwar nicht aber trinke ganz gerne ein Glas Wein. Gewicht und abnehmen, das Thema kenne ich wirklich seit Jahren und wenn ich mir an jedem 31. Dezember für das kommende Jahr ein paar Kilos weniger gewünscht und etwas Abnehmen vorgenommen hätte, wäre ich jedes Jahr enttäuscht und frustriert gewesen. Neben dem Schul- und Schuh-Erlebnis ein weiterer Grund bei den Vorsätzen nicht mit zu machen. Und dann gibt es für einige an der Jahresendparty noch das Bleigiessen. Hier werden durch Erhitzen aus kleinen Klumpen Figuren gegossen, die dann gemeinsam interpretiert werden. Das kann lustig aber auch sehr blöd sein. Wenn festgestellt wird dass ein weiteres Kind unterwegs ist, obwohl der Betroffene unterbunden wurde, dann kann Lachen wie Ärgern so gut wie falsch sein. Heiss wird es immer dann, wenn in den gegossenen Figuren das Weltgeschehen abgeleitet wird. Krieg oder Frieden? So ein Blödsinn, keiner will Krieg, alle wollen Frieden. Das wissen alle, nur einige Politiker und Landesfürsten nicht. Aber wenn man sie fragt, wollen sie auch keinen Krieg sondern nur mehr Landanteil, mehr Öl, einfach nur mehr Macht um alleine bestimmen zu können wie reich ich als Fürst und wie arm mein Volk sein oder werden wird, und um zu bestimmen wann und wo wie Frieden ist. Vielleicht wären in diesen Kreisen mehr gute Vorsätze zum Jahreswechsel nötig, aber vielleicht wären sie dann auch schon zu spät. Denn die Welt und das Leben ändert sich auch täglich und grosse Entscheidungen können nicht bis Sylvester warten. Sie fordern die Betroffenen täglich heraus. Also können die kleinen und grossen Sylvester-Vorsätze eigentlich nur ein unterhaltendes Spiel sein. Mitmachen weckt Erwartungen und nicht erfüllte Erwartungen bringen Enttäuschungen und Frust. Aber jeder entscheidet selbst ob und wann er zufrieden oder frustriert sein will. Einen guten Rutsch in den ersten Januar.

 

 

NEU und nachstehend einige meiner letzten Einzelkolumnen in der Jungfrauzeitung

 Schmetterlinge im Bauch könnten ruhig ein längeres Leben haben

 

Kaum erreicht man das Teenager-Alter, nimmt man immer bewusster wahr, dass es Mädchen und Jungen gibt. Zum Glück. Früher erkannte man das viel einfacher. Mädchen in Kniestrümpfen und Röcken, Jungs in Socken und Hosen. Sobald diese Wahrnehmung häufiger eintraf, stellte man fest, dass nicht jede Hose und nicht jeder Rock gleich sympathisch und Aufmerksamkeit erregend daher kommt. Und dann plötzlich gefallen sich zwei junge Menschen besonders gut. Sie fühlen sich zu einander hingezogen und haben den Wunsch sich täglich zu sehen, sich Liebes-SMS zu schicken und wenn sie zusammen sind, wollen sie sich berühren und Händchen haltend spazieren gehen. Und irgendwann spüren die zwei, dass sich in ihrem Bauch Ungewohntes abspielt. Schwärme von Schmetterlingen tanzen vor Freude und lösen ein neues Körpergefühl aus. Überall kribbelt es, körperliche Nähe tut gut und unsere zwei Schmetterlingskinder beginnen von Liebe zu sprechen. Aber dies ist nur der Anfang. Die Schmetterlinge rufen ihnen zu: Bleibt zusammen, werdet ein Paar, liebt euch und die daraus entstehenden Kinder und seid täglich dankbar, dass die Schmetterlinge noch fliegen. Denn viele meinen, dass mit jedem Jahr des Älterwerdens die Schmetterline immer müder werden und irgendwann keine Lust mehr haben im Bauch herumzufliegen. Bei vielen deutet das auf ein bevorstehendes Ende einer wunderbar begonnenen Liebe hin. Die Schmetterlinge darf man hierfür nicht verantwortlich machen. Sie wollen umsorgt und gepflegt werden, denn auch sie möchten dass alle Schmetterlingspaare sich lange mögen und lieben und auf keinen Fall auseinander gehen. Wer die Liebe beschützt und aktiv pflegt, bei denen leben auch die Schmetterlinge länger.

 

 

Wer soll das auch alles essen?

Eigentlich bin ich am Samstagmorgen sehr selten in einem Supermarkt oder Einkaufszentrum. Ich habe ja unter der Woche Zeit genug um meine Besorgungen zu machen, denn an den normalen Wochentagen ist normalerweise viel weniger Betrieb und Hektik in den Verführungstempeln. Aber jetzt musste es sein. Ich startete sehr früh und war schon vor 9 Uhr vor Ort, bekam einen Parkplatz und konnte meinen Besorgungen nachgehen. Zwei Ziele mussten angesteuert werden. Der Supermarkt und der Spezialladen für Mobiltelefone. Mein Handyproblem war eigentlich schnell gelöst und die Anzahl Artikel, die im Supermarkt beschafft werden mussten, konnten auch an einer Hand abgezählt werden. Also los, den Korb gefasst und gezielt die paar Gestelle angelaufen und schon stand ich an der Kasse. Ich war der einzige mit einem Korb. Vor und neben mir standen nur die grossen Einkaufswagen und alle waren mehr als vollgepackt. Hätte ich doch das Selfscanning-System gewählt, dann wäre ich längst wieder im Auto und auf der Heimfahrt. Aber jetzt stand ich zwischen den vollgepackten Einkaufswagen, die in meinem Kopf sofort viele Geschichten auslösten. Klar war die erste Frage: Wer soll das auch alles essen? Wie gross die Familie wohl ist oder wird für die Grosseltern mit eingekauft. Oder reicht die Menge vielleicht für zwei Wochen. Mein Kontrollblick verneinte die letzte Variante. Es kamen auch bösartige Gedanken auf; Ich stellte fest je grösser der Körperumfang, je grösser die Produktmengen im Wagen - oder wollen die sich alle zu Tode essen oder besser fressen. Sorry, sicher nicht, aber es hat mich schon sehr verwundert, warum drei Sechserpack Servelat, natürlich war es Aktion, im Wagen eines jungen Paares, das noch keine grosse Familie haben konnte, landeten. Halt, vielleicht war ja eine Grillparty angesagt, ok so gibt es doch immer wieder Gründe für die enormen Mengen in den überfüllten Wagen. Eine andere Feststellung war die: Der Anteil Gemüse und Früchte war eher bescheiden und die speziell bezeichneten BIO-Produkte waren auch in der Minderheit. Gesundes Essen hat die Auseinandersetzung mit geschmackvollem Traditionsessen, bestehend aus Fleisch und Nudeln noch nicht gewonnen. Aber schön war doch festzustellen, dass schon einige auf dem Gesundheitstrip sind. Meistens waren es eher schlankere Kundinnen mit einem kleinen Einkaufskorb, aber sehr gezielt mit ihren Köstlichkeiten gefüllt. Samstag ist eben doch noch der traditionelle Einkaufstag für alle Berufstätigen, für alle jungen Familien, in denen der Vater am Samstag auch mal, zur Freude der Kinder, mit einkaufen gehen möchte. Für viele ist dann der Besuch im Supermarkt respektive Shoppingcenter ein Fun-Anlass mit verschiedenen Unterhaltungsaktivitäten, natürlich auch mit dem Besuch am Mittagsbuffet. Mir tat dieser Samstagmorgen auch irgendwie gut, ich sah viele interessante Dinge und in meinem Kopf spielten sich wirklich die verschiedensten Kolumnenthemen ab. Eine haben sie jetzt gelesen, vielleicht hat die nächste dann doch wieder ein ganz anderes Thema.

 

 

es summt lauter und ist grösser,

da hilft dann auch kein Insektenstift mehr

Ich erinnere mich an keinen Sommer, und das sind inzwischen schon einige, in dem verschiedene summende und stechende Insekten zur Plage werden konnten. Alle waren zwar klein bis sehr klein, aber egal ob Mücken, Schnaken, Bremen, Wespen oder Bienen, gestochen haben sie alle. In unserer  Familie war immer ich das Anflugziel. Vermutlich weil ich irgendwie süsseres Blut hatte, das die Sumserfamilie wohl sehr schätzte. Ok, ich hatte aber auch immer einen Mückenstift Parapik im Hosensack, selbst in der Badehose. Wenn ich gestochen wurde und sofort den Stich mit Parapik einschwemmte, war der Schmerz eigentlich schnell vorbei. Und doch war es lästig, speziell nachts, wenn der Anflug schon hörbar, aber der Zielort noch nicht klar war, wo ich dann mit meinem Knubbelkissen zum Gegenschlag ausholen musste. Trotz bekennender Tierfreund muss ich zugeben, dass ich mit Hausschuh, Fliegentatsche oder Zeitung manch Gesumse um mich herum beendet habe. Naja, es kamen immer wieder neue obwohl sich rumgesprochen haben muss, dass meine Abwehrwerkzeuge jederzeit einsatzbereit waren. In diesem Jahr sah ich erstmals am Thunersee grössere Flugkörper, die auch summten, zwar etwas lauter als die kleinen Freunde aus der Insektenfamilie, die aber zwar nicht stechen konnten, aber gestochen scharfe Fotos machen konnten. Es war manchmal mehr als erschreckend und auch gefährlich wie nah diese ferngesteuerten Drohnen den Booten und Schiffen kamen. In der Bucht vor Neuhaus kreisten diese künstlichen Insekten dermassen nahe über den Paddelbooten, Schlauchboten, Stehsurfbrettern und Schwimmern herum, dass es schon ein Wunder ist, dass nichts ernsthaftes passiert ist. Gleichzeitig flitzte ein ferngesteuertes Rennboot  über das Wasser und erschreckte manch ferienmachende Schwimmer. Bei näherer Betrachtung muss der Spielfreak eine spitzbübische Freude gehabt haben, wenn er noch im letzten Moment das Geschoss an den Booten und Köpfen vorbei lenken konnte. Noch nichts passiert noch kein Verbot. Wenn das alles draussen auf dem See stattfindet und keiner gefährdet ist, wird es auch kein Verbot geben - vorausgesetzt die Besitzer sehen die Gefahr ihres Spielzeuges ein. Die Drohnen können eine andere Gefahr bedeuten, nämlich immer dann, wenn sie eine hochauflösende Kamera mitführen. Und das haben heute fast alle. Wenn man bis heute friedlich auf seinem Schiff oder Boot sich völlig losgelöst und ohne Textilien dem Sonnenbaden hingab, ist heute Wachsamkeit geboten. Sofort wenn sich das ferngesteuerte Insektengesumse nähert muss ein Tuch parat liegen, mit dem der braun werdende Körper abgedeckt werden sollte. Keiner und noch weniger keine möchte ein Foto seines Körpereigentums im Internet wieder finden und auf heikle Fragen von Freunden und Bekannten völlig überrascht und rot anlaufend antworten. Auch in Personalakten machen sich solche Fotos nicht gut. Bei den Stichen der kleinen Insekten half der Parapikstift, jetzt bei den grossen Sumsern hilft Aufmerksamkeit und Vorsicht oder die Besitzer sehen auch hier ein, dass ihr Spielzeug viel Unheil anrichten kann. Ich glaube an die Bereitschaft der Besitzer dieser Fotodrohnen, dass sie ihre Freude an der Technik auch geniessen können, wenn sie kein verbotenes Terrain überfliegen. Wenn nicht, wird es wohl auch hier Vorschriften und Verbote geben - oder ein findiger Kopf erfindet den weitreichenden Antidrohnenspray. Zurückblickend waren die kleinen Sumser ein Zeichen für einen warmen Sommer, den habe ich genossen - trotz mit Parapik im Hosensack.

 

 

 

  Viel Freude beim Lesen              

 

                                                                               

 

 

...mein zweites Buch:  All-Tags-Schmunzeln
ist immer noch erhältlich: Obergass Bücher Winterthur (am Lager),  in allen
Buchhandlungen mit Bestellung oder bei mir direkt:  ruthenbeck.k@bluewin.ch
 
 
 
 
 
Im 2018 werden meine Schwerpunkte in folgenden Aufgaben liegen:  
 
 
 
1. Schreiben
    Ich schreibe wieder vermehrt 
     Kolumen/Schmunzelgeschichten für die
    Jungfrauzeitung Interlaken. Wer Lust hat meine Kolumnen hin und
     weder zu lesen, kann mit wenigen Klicks die aktuelle, wie auch alle
     Bisherigen lesen.
     www.jungfrauzeitung.ch  -   Gesellschaft  - * unter suchen ruthenbeck  
     eingeben  - links auf Meinungen klicken, und schon erscheinen meine
     Kolumnen
     und wenn meine Kolumne nicht mehr aufgeschaltet ist,
     dann * siehe Stern oben.
 
    

 

   
       Meinre Gedanken in der Andelfinger Zeitung
     zur Frage:
     Was  wäre  wenn  ?
    erschienen Ende Dezember 2017 zum letzten Mal. Irgendwie schade, und doch
       kann nichts ewig weiter gehen. Es gibt Platz für NEUES und das ist doch auch gut.
    ...schön und spannend war, weil doch einige Reaktionen kamen. Mit der Kolumne: Was wäre wenn die Dorfmusik
       keine Musiker mehr hätte,
       bin ich sogar im Jahresberichtsheft der Musik in Stammheim gelandet. Hat mich schon gefreut. Ist unter Kolumnen
       nachlesbar.
 
           Aber wer weiss, vielleicht geht ja mal wieder ein neues Fenster auf.
 
 
   
    Natürlich schreibe ich auch noch Reportagen oder
     Berichte über
    nachhaltige Themen oder auch gezielt zum
    notwendigen Werte wandel in unserer übersättigten Welt.
      
 

 

   2. Lesungen   Achtung: neueste Termine für Lesungen unter Aktuell.
        

         Für das neue Jahr 2018 sind inzwischen über 10 Termine an folgenden Orten fest vereinbart:

         - Klinik Schloss Mammern

         - Kneipp Hof - Rehazentrum Dussnang

         - Reha- und Kurklin ik Eden Obderried BO

         - Klinik Gais

         Mehrheitlich unterhalten wir (Karin und Klaus) die Gäste mit unserer Farbigen Schmunzelstunde.

         Im ersaten Teil lese ich meine Schmunzel-Geschichten (Freude für Ohr und Herz) und im zweiten Teil plaudert

         Karin über ihre Neuzeit-Mandalas (Freude für Auge und Seele)-

                          

 

3. Augenblicke, mein neues Buch  ...es läuft einfach nicht...
   
Neu motiviert schreibe ich jetzt aktiver als bisher an meinem ersten Roman
      Augenblicke, gelebt und genossen oder vertan und begossen.

      Aber es ist komplexer als ich dachte

      Ich gebe zu: es läuft noch nicht so, wie ich es gerne hätte. Die Aufarbeitung einiger

      Vergangenheitsthemen macht mehr Mühe 

      alsi ch dachte. Aber ich will dran bleiben.



                                                                                                                          
         



...hier an meinem Fensterplatz schreibe ich jetzt die story über die gelebten oder/und vertanen Augenblicke. A


Und natürlich freue ich mich nach wie vor über jeden Gast auf meiner Homepage
und ich sage
Danke für den Besuch
herzlichst
Ihr oder Euer Klaus Ruthenbeck




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